Aufstockung und Fassadensanierung Primarschulhaus Steinacher II
Alte Steinacherstrasse 30
8804 Au

Das Primarschulhaus Steinacher II in der Au wird durch eine Aufstockung vergrössert und die gesamte Fassade wird erneuert.

Im neuen Geschoss werden drei Schulzimmer und ein Handarbeitszimmer mit dazwischen angegliederten Gruppenräumen untergebracht. Zudem erhält das Schulhaus eine grosse Aula, einen Therapieraum, sowie Räume für Schulleitung und Hauswart und die notwendigen Nebenräume. Gleichzeitig wird es mit einem Lift ausgestattet, der alle Räumlichkeiten barrierefrei erschliesst.

Die Grundrissstruktur wird soweit als möglich von den unteren Geschossen übernommen. Einzig im nordwestlichen Teil schert der Grundriss aus und das neue Geschoss wird mit Volumen gefüllt um möglichst viel Nutzfläche generieren zu können. Der bis anhin biedere symmetrische Baukörper bekommt dadurch eine gewollte Asymmetrie, die mit einer grossen, auf Stützen abgestellter Auskragung dem Gebäude einen modernen Ausdruck verleiht. Der neue Lift wird unter dieser Auskragung an die bestehende Fassade angedockt und dringt in das Attika ein.

Sowohl die Aufstockung wie auch das bestehende Gebäude bekommen eine neue hinterlüftete Fassadenkonstruktion aus Fiberglas und neue Metallfenster. Währenddessen das Attika mit horizontal gewellten Fiberglasplatten verkleidet wird, erhält die Haut des bestehenden Baus vertikal strukturierte Platten. Das elegante Pariserblau und die je nach Lichtverhältnisse spannenden Glanzeffekte des faszinierenden Fassadenmaterials lassen das Volumen immer wieder in einem anderen Kleid erstrahlen. Die silberweissen Zargen um die dunklen Metallfenster gliedern die Fassaden zusätzlich stark und prägen den Charakter des gesamten Gebäudes. Die Verglasungen im Erdgeschoss erstrahlen ebenfalls in diesem Silberweiss.

Im Innern gibt es in den bestehenden Geschossen nur marginale Anpassungen. Die alten Linoleumböden in den Schulzimmern und den Gruppenräumen werden mit neuen orangebraunen Gummigranulatböden ausgestattet. Ebenfalls werden die in die Jahre gekommenen Einbauschränke durch neue Einbauten mit magnetischen Oberflächen ersetzt. Über eine elegante Betontreppe erreicht man das neue Attikageschoss, das sich bewusst in Materialien und Farben vom Altbau abhebt. Die Wände präsentieren sich in naturbelassenen hellen Duripanelplatten, die Decken sind aus grauen bzw. pariserblauen Holzwolleplatten und der Boden ist ein orangebrauner Gummigranulat. Die wild angeordneten quadratischen Deckenleuchten und Oblichter, sowie die schlichte Signaletik verleihen dem ganzen Geschoss eine entspannte und lockere Atmosphäre. Auch tragen die gewählten warmen Farbtöne zum harmonischem Raumklima bei. Bewusst werden einige Farbakzente und Materialien vom Attika übernommen und als Verbindung von alt und neu auch in den unteren Geschossen eingesetzt. Auch die schnörkellose Signaletik zieht sich durch das ganze Gebäude hindurch und frischt den Altbau auf.

Fassaden- und Dachsanierung
EFH Fuhrstrasse 21
8820 Wädenswil

Das Anfang des 20. Jahrhundert erbaute Jugendstilhaus an prominenter Lage an der Fuhrstrasse wird aussen komplett saniert und erstrahlt in neuem Kleid. Das verspielte und im Verhältnis zum Gebäude überdimensionale Dach prägt das Gebäude. Die zahlreichen Dachflächen sowie die filigranen Spenglerdetails und das floral verzierte Dachgesims werden sorgfältig instandgesetzt und restauriert. Die gesamte Dachfläche wird mit einem naturroten handgestrichenen Biberschwanzziegel neu eingedeckt. Die Fassaden werden akkurat geflickt und neu gestrichen. Das ursprüngliche Farbkonzept bringt den Jugendstil wieder besser zum Ausdruck und betont die einzelnen Bauelemente nach deren Gewichtung.

Umbau Altes Schulhaus
Kirchrain 9 und 11
8824 Schönenberg

Das unter Schutz stehende ehemalige alte Schulhaus am Kirchrain in Schönenberg wird umgebaut und restauriert. Das Gebäude wird zu zwei eigenständigen Hausteilen ausgebaut. Sowohl aussen wie auch im Innern wird die geschützte Substanz erhalten und restauriert und auch die unter Schutz stehende Umgebung wird gewahrt. Es gibt nur marginale Eingriffe, die zur Funktion von zwei Wohneinheiten notwendig sind. Auf der Westseite wird der nicht schützenswerte Anbau rückgebaut und durch einen modernen Carport ersetzt. Auf der Nordseite werden für beide Hausteile Ausgänge in den wunderschönen Garten generiert. Auch diese neuen Türelemente werden bewusst in zeitgemässer Architektur gezeigt. Im Innern wird das grosse Volumen in Giebelrichtung in zwei Hälften geteilt. So können für beide Einheiten die notwendigen Wohn- und Nebenräume erstellt werden.

Vorprojekt Stöckli
Schönenbergstrasse 42
8820 Wädenswil

Das inventarisierte Wohnhaus umgeben von einem weiten Garten thront am Hang oberhalb der Schönenbergstrasse. Das grosse Volumen wird einerseits durch sein markantes Satteldach mit den Quergiebeln geprägt und andererseits durch die zahlreichen speziellen Architekturelementen an allen vier Fassaden.

Das Vorprojekt geht dem Wunsch von zusätzlichem Wohnraum auf der bei weitem noch nicht ausgenützten Parzelle nach und wahrt das wunderschöne Schutzobjekt. Bewusst wird auf das Eingreifen und Verändern des geschützten Gebäudes verzichtet und ein modernes Stöckli als eigenständiges Volumen vorgesehen. Der zeitgemässe Neubau konkurriert so den mächtigen schützenswerten Bau nicht. Er präsentiert sich mit seinem deutlich kleineren Volumen, seiner schlichten kubischen Form und den modernen Materialien als harmonische Ergänzung dazu und kann trotzdem alle gewünschten Funktionen der Bauherrschaft erfüllen.